Pelz Lexikon

Anbrachen ursprüngl. "anbrauchen" ( heute auch i.d.Schweiz noch so lautend)  bedeutet das Brauchbar-machen von Fellen bevor sie weiterverarbeitet werden. Dabei werden je nach Fellbeschaffenheit verschiedene Techniken verwendet um Schadstellen zu bearbeiten, zum Beispiel das sogenannte Zunge ziehen, Umwerfen, Elypsen schneiden, oder der Zitzenschnitt und das Umsetzen.
Ankauf alter Pelze Pelze sind ein unglaublich nachhaltiges Material. Oftmals verwenden Kürschner gereinigte und aufgearbeitete Pelze als Materialergänzung für Umarbeitungen oder verkaufen Pelze an Großhändler weiter.  Kürschnermeister Marc Kreiten, der Inhaber von Vapami berät zu Pelzankauf oder Pelzumarbeitungen.
Artenschutz ... meint den ökologischen und wirtschaftlichen Schutz von Tier- und Pflanzenarten in Ihrer Vielfalt und in ihrem Lebensraum. Dabei kann Artenschutz zum einen gegen die direkten Gefahren, z.B. Wilderei, angehen, zum anderen dem Handel mit unter Artenschutz stehenden Tieren entgegenwirken oder den Lebensraum von Lebewesen zur Erhaltung der Artenvielfalt schützen. Durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen ist genau geklärt, mit welchen Tierfellen gehandelt werden darf und welche Verbote oder Einfuhrbeschränkungen bestehen. Mitglieder der deutschen Kürschnerinnung, wie der Kürschnermeister Marc Kreiten, halten sich streng an diese Auflagen.
ausgelassener Nerz ... meint Bekleidung aus Nerz, die in der aufwendigen Auslasstechnik erstellt wurde.
Auslassen Mit Hilfe von einzelnen Schnitten, Schnittgruppen und Schnittanlagen ein Fell auf Kosten der Breite verlängern, ohne die Struktur des ursprünglichen Erscheinungsbildes zu verändern. Schnittabstände von 4 bis 6 mm werden zur Herstellung von Pelzen mit geradem Haar verwendet damit eine elegante und ruhige Wirkung erzielt wird.
Autofelle Verschiedene Lammfelle, zum Beispiel aus Oberhaarlamm, die durch ein zu festes Leder nicht zur Kleidungsherstellung geeignet sind, werden zu bequemen und robusten Autofellen verarbeitet. 
Bargusinski Der Bargusinski-Zobel aus Sibirien ist der höchst bewertete Russische Zobel. Er zeichnet sich durch ein dunkelbraunes bis fast schwarzes Haarkleid aus, das oftmals silbrige Grannenspitzen führt. Weitere russische Zobelarten sind z.B. Wittimsky, Jakutzsky, Sachalinsky und Tobolsky, die jeweils ihren Namen durch ihre Provenienz erhalten haben.
Baummarder Der Baummarder hat ein sehr schönes braunes, seidiges Haarkleid mit Übergängen zu beigebraun und tiefdunkelbraun. Eine gewisse Ähnlichkeit hat er mit dem Zobelfell, jedoch ein deutlich festeres und dickeres Leder. Die besten Felle stammen aus Skandinavien. Typisches Unterscheidungsmerkmal zu anderen Mardern ist der gelbe bis orange-gelbe Kehlfleck, der aber oft bei der Verarbeitung zu Pelzwaren entfernt wird. Der Baummarder wird in der Pelzbranche auch als Buchen- oder Edelmarder bezeichnet.
Beanie Als Beanie bezeichnet man eine überaus lang gestreckte Mütze, die an ihrem Ende selten ein Detail wie einen Pompon an Bändern oder Fransen, z.B. aus Leder, hat.
Besatz ... ist ein meist auf textile Bekleidung  angebrachter Pelz. Häufige Arten eines Besatzes sind: Kragen, Manschetten,  Vorderkanten oder Einrahmungen. Aus der Historie des Kürschnerhandwerks: Herrenmäntel wurden häufig mit Grannenbiber geschmückt, elegante Damenmäntel mit Fuchskragen und passenden Manschetten. Zu einem Besatz wurden aus optischen Gründen fast immer langhaarige Felle verwendet, wie zum Beispiel auch Meerkatze. Seit den 90er Jahren ändert sich die Mode: flache und kurzhaarige Materialien werden beispielsweise als schmale dünne Rundumvebrämung eingesetzt. 
Bisam Der Bisam, bzw. die Bisamratte,  ist der größte Vertreter aus der Familie der Wühlmäuse und damit keine Ratte. Die Bisamratte, die ursprünglich in Amerika beheimatet war, heute aber in ganz Europa und Asien vorkommt, wird als Schädling bekämpft, da sie ganze Ökosysteme beschädigen kann. Der Bisamrücken oder die hochwertigere Bisamwamme wird heute oft als modisch geschorener z.T. auch eingefärbter Pelz verarbeitet. Beste Qualitäten aus dem Großraum Chicago werden auch als Blackbisam gehandelt.
Blackglama ... ist ein geschütztes Warenzeichen. Black bezeichnet die sehr dunkle Farbe, GLAMA die Züchtervereinigung, von der diese Felle produziert werden ( Great Lakes Mink Breeders Accociation ).
Bläuen/Entgilben Bläuen und Entgilben sind Begriffe der Pelzreinigung. Nachdem der Schmutz aus einem Pelz entfernt wurde kann es sein, dass der Pelz eine eher gelbliche Farbe annimmt. Um dies zu beheben wird der Pelz mit einer bläulichen Farbe bedeckt, daher der Name "Bläuen". Dieser Vorgang wird meist bei Persianer oder Waschbärpelz angewendet; in früheren Zeiten wurden auch Seehund-Pelze derart behandelt.
Blenden Man unterscheidet zwischen Haar- und Lederblende. Lederblende meint das  Färben des Leders um beim Brechen des Materials (z.B. Ärmel o. Kragen, Vorderkanten & Saum ) zu verhindern, dass Leder in einer anderen Farbe als die der Unterwolle durchscheint. Haarblende bezeichnet die Behandlung der zuvor gereinigten Fellhaare mit Entwicklungsfarbstoffen (Ursolfarbstoffen). Durch zusätzliche Zugabe von Wasserstoffsuperoxid wird der Farbstoff wasser-und regenfest. Dieses Verfahren wird oft bei Nerz, Zobel oder Marder angewendet.
Bluefrostfuchs Beim Bluefrostfuchs handelt es sich um eine Kreuzung zwischen einem weiblichen Blaufuchs und einem männlichen Silberfuchs.  Das Fell des Bluefrostfuchses ist bläulich-silbern schimmernd. Dabei ist die Länge des Haars die des Blaufuchses, die Farbe ähnlich dem Silberfuchs.
Bobcat ... ist eine Handelbezeichnung für den Rotluchs, der auch als Luchskatze bekannt ist. Sein Verbreitungsgebiet umfasst fast gesamt Nordamerika, die besten Qualitäten kommen aus Montana. Der Rotluchs ist eingeschränkt geschützt und darf mit einer CITES - Bescheinigung gehandelt werden. Die wertvolle, weiße Wamme mit dunkelbraunen bis schwarzen Punkten bringt im Wechselspiel mit den braunen Rücken die typische Luchs-Charakteristik hervor. Je weniger Rückenbereiche verarbeitet werden, umso schöner und wertvoller ist das fertige Pelzprodukt. Luchswammenmätel und - jacken sind ohne den Rückenbereich des Fells erstellt.
Body Body, Tafel und Futter sind sogenannte Halbfabrikate, d.h. angebrachte, sortierte und meist flächig zusammengesetzte Felle. 
Breitschwanz Als Breitschwanz oder auch als Persianer-Breitschwanz bezeichnet man das Fell  früh geborener Karakullämmer. Der Breitschwanz ist ein flachhaariges ganz dünnledriges Material, das durch seine Leichtigkeit und seine weiche Beschaffenheit in der hochwertigen Pelzmode eingesetzt wird.
Breitschwanzpersianer ...ist ein Persianer, der eine sehr flache, teilweise auch rippige Zeichnung hat, die dem Fell des Breitschwanz ähnlich ist. 
Bukhara Bucharen, Turkmenen und Kasachstaner sind russische Persianer  nach Ihrer Provenienz benannt.
Cashmere ... oder auch Kaschmir nennt man die feine Wolle, die aus dem Unterfell der Kaschmirziegen gewonnen wird. Dabei wird zur Gewinnung der Naturfasern das Fell der Ziegen im Frühjahr, bei Wechsel des Winterfells, ausgekämmt. Die Kaschmirziege ist ursprünglich in der Region Kaschmir in Südasien beheimatet; Zuchtbetriebe finden sich heute auch in China, dem Iran, Australien, Neuseeland und Schottland. Cashmere ist eine der teuersten Naturfasern.
Cashmerenerz ... ist ein erst gerupfter und anschließend geschorener Nerz. Sehr leicht, flach und weich.
Cashmereplaid Ein Cashmereplaid bezeichnet einen Überwurf oder eine kurze Decke oder einen größeren Kilt aus der feinen Wolle der Kaschmirziege.
Chapka Chapka, Uschanka, Ouchanka oder Tschapka bezeichnet eine für extreme Wetterverhältnisse gefertigte sogenannte "Russenmütze" mit Stirnschutz und Ohrenklappen. Seit ca. 2008 ist die Chapka in Westeuropa vor allem in junger Mode als Stilaccessoire im Winter zu finden, dabei wird die Chapka z.B. aus Kojotenfell oder Lammfell gefertigt.
Chinchilla Chinchillas gehören zu der Familie der Nagetiere und leben vorwiegend in Südamerika. Die zur Pelzverarbeitung in Farmen gehaltenen eigentlichen Chinchillas liefern neben dem Zobel das feinste aller Felle. Man unterscheidet zwischen Langschwanz-Chinchilla, und Kurzschwanz-Chinchilla. Das Haar des Chinchilla ist etwa 30 mal dünner als ein Menschenhaar und weist die Besonderheit auf, dass aus einer einzigen Haarwurzel ca. 60-80 Haare sprießen. 
Dachs Der Europäische Dachs gehört zu der Familie der Marder. In der Naturmedizin gilt sein Fett als wichtig, seine Haare wurden und werden für Bürsten, Hutschmuck  oder Rasierpinsel verwendet. Der Dachs wird in Deutschland gewildert, in China, als kulinarische Delikatesse gehandelt, auch auf Farmen gezüchtet. Der Amerikanische Dachs, auch Silberdachs genannt, der in Kanada und im Westen der U.S.A. beheimatet ist,  ist durch sein seidenweiches und dichtes Fell für Pelzwerk von Bedeutung. Auf dem Rücken erreichen die Haare eine Länge von bis zu 10 cm.  
Designer Aus dem Englischen und Französischen kommend, bezeichnet der Begriff "Design" den Entwurf oder die  kreative Gestaltung von künstlerischen Ausdrucksformen wie Mode, Innenarchitektuer, Accessoires oder Gebrauchsprodukten. Fokus des Designers liegt auf der Verknüpfung von ästhetischem Anspruch mit  praktischem Nutzen. Der Pelzdesigner schafft aus dem Material Pelz Mode, Gebrauchsgüter oder Accessoires, die hohe Qualität von Material und Form mit dem unmittelbaren Nutzen für den Verbraucher verbinden. 
Deutsches Pelzinstitut Das Deutsche Pelzinstitut aus Frankfurt/Main ist die seit 1987 bestehende Aktionsgemeinschaft aller Institutionen und Verbände der Pelzwirtschaft. Das DPI informiert über Fellherkunft und Fellgewinnung, Mode und Pelz, über Artenschutz und den Themenkomplax "nachhaltige Züchtung von Pelztieren".
Diechen ... sind die dünnen Bereiche eines Fells, die sich neben den Pfoten befinden.
Einlassen I.G.z. Auslassen: mit Hilfe von Schnitten wird ein Fell auf Kosten der Länge verbreitert.
Einschneiden ... bezeichnet eine Technik um aus mehreren Fellen ein größeres mit originaler Struktur zu erhalten. Bei nicht gradhaariger Ware wird diese Technik oft eingesetzt um z.B. Mantellänge zu erreichen, bei anderer Ware auch als Vorbereitung zum Auslassen.
Entgrannen siehe Rupfen
Färben ... ist eine Form der Veredelung, bei der Felle in eine Modefarbe gefärbt werden. Ist die Zielfarbe heller als die Naturfarbe muss das Fell zuerst gebleicht und dann in einem zweiten Schritt gefärbt werden.
Federn Beim Federn werden kleine Lederstreifen waagerecht, senkrecht oder diagonal in V-oder A-Form zwischen einzelne Fellstreifen genäht. Das Erscheinungsbild ist flacher, die Lederstreifen sind meist erkennbar ( i.G.z. Galonieren). Dieser Vorgang wird z.B. benutzt um Material einzusparen, das Material leichter zu machen oder es flacher erscheinen zu lassen.
Feh  ... ist eine Eichhörnchenart, die in Asien und in Teilen Russlands vorkommt. Die grauen Felle des Fehs werden vor allem durch Jagd und Hege gewonnen. Rücken und Wamme des Fehs werden vom Kürschner getrennt verarbeitet: die Wamme dient fast ausschließlich als Innenfutter, während der Rücken zur Gestaltug der Außenseite des Kleidungsstücks eingesetzt wird. Der Begriff "Fehwammensplit" bezeichnet die halbfellige Verarbeitung der Wamme.
Fell "Fell" ist die Bezeichnung für eine Tierhaut mit Haaren. Der Kürschner spricht vom Fell als dem noch nicht zu Pelzwaren hergestelltem Rohmaterial.
Fellbommel ... ist ein Pompom aus Fell, meist aus Fuchs, Nerz, Kanin oder Finnraccoon. An Mützen, Decken und als Anhänger ist ein Fellbommel ein dynamisches Ausstattungsdetail.
Fellbund Zur Herstellung von Pelzen vorsortierte Felle. 
Fichtenmarder Nordamerikanischer Marder. Im Handel als kanadischer Zobel bekannt. 
Finnraccoon ... wird auch Tanuki, Enok oder Seefuchs genannt. Der Finnraccoon ist ein Marderhund. Ursprüngliche Verbreitungsgebiete sind Japan, die Mandschurei, China und Ostsibirien. Beste Qualitäten haben skandinavische Züchtungen. Finnraccoon hat ein langes, volles Haar mit dichter Unterwolle und findet in der Konfektion häufig Verwendung als Besatz für Kragen und Kapuzen.
Fischermarder Der Fischmarder ist im Handel als Virginischer Iltis, Pekan oder Fisher bekannt und bezeichnet einen Echten Marder aus den nördlichen Bereichen der U.S.A. und Kanadas. Trotz der verschiedenen Bezeichnungen ist der Fischermarder weder in Virginia anzutreffen noch mit dem Iltis verwand. Er hat ein langes dichtes Haarkleid, das in verschiedenen Brauntönen verläuft. Das Fell wurde früher ausgelassen zu Damengarderobe verarbeitet und ist heute vornehmlich als Besatz anzutreffen.
Fixieren Vorwiegend  in den 1980er Jahren verbreitete Technik als Ersatz für das Pikieren. Hier wird auf die Lederseite des Pelzes mit Hilfe von Hitze und Klebepunkten ein Fixierstoff aufgebracht, der den Pelz formtreu macht.
Fohlen Zur Pelzverarbeitung werden vor allem die Felle junger, meist nur einige Tage alter Fohlen verwendet, da das Fell ausgewachsener Pferde zu dickledrig ist. Den Wert des Fohlenfells erkennt man an der Anzahl der sogenannten Spiegel, das sind die hinteren Diechen (dünnbehaarte Stelle des Fells an den Extremitäten) eines Fohlenbeins.
Frankfurt a. M. Als Nachfolge der "Rauchwaren-Stadt" Leipzig hat sich Frankfurt am Main nach Ende des zweiten Weltkriegs zum Standort der meisten Rauchwarenhändler in Deutschland entwickelt und war bis in die 1990er Jahre hinein einer der zentralen Messe- und Handelsstandorte für Europas Pelzbranche. In Frankfurt am Main ist der Sitz des Deutschen Pelzinstituts, der Aktionsgemeinschaft aller Verbände und Institutionen der deutschen Pelzwirtschaft. Seit 25 Jahren versteht sich das Deutsche Pelzinstitut als nationale Vertretung zum Thema Pelz.
Fuchs(fell) Füchse gehören zur Familie der Hunde. Meist meint man mit "Fuchs" den in freier Wildbahn lebenden Rotfuchs, der u.a. gejagt wird, weil er als Krankheitsüberträger gilt. Silberfuchs, Blaufuchs oder Bluefrostfuchs werden in Züchtungen gehalten. Weitere Vertreter der Füchse sind z.B.  der Graufuchs, der einzige Fuchs, der auf Bäume klettern kann, der Steppenfuchs, der hauptsächlich in Zentral- und Ostasien sowie im arabischen Raum beheimatet ist, der Kurzohrfuchs, der im tropischen Gebiet Südamerikas verbreitet ist oder der Kampfuchs, dessen argentinischer Vertreter auch Patagonischer Fuchs genannt wird. Zur Gruppe der Edelfüchse zählt man u.a. auch den Kreuzfuchs, der eine dunkle, kreuzähniche Fellzeichnung zwischen Nacken und Schultern träg oder den Platinfuchs, dessen auffällige Farbmutation berühmt ist und der vor allem durch seine typische weiße Fellzeichnung zu erkennen ist.
Fuchsdecke ... zur Herstellung einer Fuchsdecke arrangiert der Kürschner nur ausgesucht schöne Qualitätsfelle miteinander zu einem sanft fallenden Muster. Das Futter der Decke wird meist aus feinen Materialien wie Cashmere gefertigt und verleiht der Decke so eine edle Behaglichkeit.
Fuchsschwanz Ob in den  70er Jahren als Antennenanhänger oder in jüngster Zeit als  Kofferanhänger oder Taschenverzierung an einem Lederriemen: Fuchsschwänze als einzelnes Modeaccessoire bestimmen seit langem die Modewelt und können als Accessoire vorhandene Modestücke aufwerten. Dabei wird der Fuchsschwanz in verschiedenen modischen Fraben, mit robusten Karabinern und manchmal mit dazu passenden Fransen oder Silberelementen kombiniert.
Fur Harvesters
Futter Futter bezeichnet das meist textile innere Material eines Kleidungsstücks oder eines Gegenstands. Edle Decken können beispielsweise ein Cashmerefutter haben, Mikrofaser wie Belseta eignet sich gut für Taschen oder  Seide für Kleidung. Ist das Innenfutter gleichzeitig als Äußeres der Kleidung zu tragen spricht man von einem Wendekleidungsstück. Ablösbares Futter wird meist aus Stepp, Thermovlies oder Pelz hergestellt, dass man entweder durch Reißverschlüsse ausreißen oder ausknöpfen kann. (Futter als Halbfabrikat siehe Pelzfutter).
Füttern/amerikanisch Amerikanisches Abfüttern eines Pelzes unterscheidet sich von der herkömmlichen Fütterungsart durch den offenen - also nicht durch eine Naht mit dem Pelz verbundenen - Saum. Um zu vermeiden, dass die unteren Bereiche der Innenseite des Pelzes sichtbar sind, werden diese mit dem gleichen Futterstoff belegt. Die Amerikanische Fütterung findet vor allem bei sehr weiten Mänteln Anwendung, da so das Material weicher fallen kann.
Galonieren Beim Galonieren handelt es sich um eine ähnliche Technik wie beim Federn: durch schmale Textil- oder Lederstreifen, die zwischen fein geschnittenen Fellstreifchen gesetzt werden,  gewinnt der Pelz an Raum und wirkt leicht wie eine Feder. Der Unterschied des Galonierens besteht darin, dass das eingesetzte Material, z.B. Ziegenvelours, nicht sichtbar ist. Je nach Fell beträgt die Pelzstreifenbreite 4 bis 15 mm und die Galonbreite zwischen 4 und 8 mm. Der gewünschte Effekt ist es, dichtes Wollhaar flacher erscheinen zu lassen.
Gepard Die Verbreitung des Geparden reicht von Vorderasien und Algerien bis Südafrika. Er hat ein hartes, struppiges Haarkleid mit schöner Zeichnung ( schwarze runde Flecken ) 1971 empfahl der IFTF Geparden nicht mehr zu verarbeiten. Seit 1973 ist er durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt. Der gepard gilt als ein gefürchterer Feind der Karakul (= Persianer) -züchter in Namibia, da der Gepard mehr Tiere reißt als er zum Leben benötigt.
Goldzobel ... heißen die meist aus Sibirien stammenden hellfelligen Zobel.
Grannen Grannen heißen die Oberhaare des Tierfells, die je nach Lebensraum die unteren Fellschichten schützen. Grannenhaare können durch Rupfen oder Scheren ganz oder teilweise entfernt werden.
Grannenbiber ... nennt man das nicht geschorene Fell des Bibers.
Grotzen ... nennt man den die Rückenmitte des Fells.
Grotzenstecher ... ist ein Werkzeug, mit dem man bei langhaarigen Fellen die Position der Rückenmitte oder die Position von Strukturübergängen des Haars auf die Lederseite überträgt.
Haltbarkeit von Pelzen ist abhängig von der Lagerung, Beanspruchung, Pflege, Verarbeitungsweise, Gerbung und nicht zuletz von der Beschaffenheit und Qualität der Tierhaut selbst. Die Haltbarkeit variiert z.B. zwischen 2-3 Jahren ( Hamster) und 50-60 Jahren ( Russischer Persianer).  
Hamster Hamsterfell wird dem Kürschner meist als Tafel angeliefert. Meist wird Hamsterfell als Innenfutter - oftmals von Herrenmänteln - verarbeitet; es ist dünnledrig und empfindlich, wirkt jedoch durch eine lebhaft-schöne Zeichnung. Oft wird das Fell mit einer leichten Farbe versehen, die das Erkennen genau dieser eigentümlichen Zeichnung weiter zuläßt. Auf dem Markt existieren sehr unterschiedliche Fell-Qualitäten, je nach Herkunft und Fellernte. So gilt der Maihamster als besonders hochwertig. 
Hege ... bezeichnet die Maßnahmen des Jägers die Artenvielfalt des Waldes zu sichern und das biologische Gleichgewicht des Waldes zu organisieren. Sich zur Hege zu bekennen ist ein wichtiger Grundsatz des Jägers und Teil des Selbstverständnisses waidmännischen Reglements. Felle aus Jagd und Hege kann Kürschnermeister Marc Kreiten in bleibende Erinnerungsstücke verwandeln - zum Beispiel in Plaids, Kissen oder Pelzdecken.
Hermelin ...oder Großes Wiesel. Das am häufigsten vorkommende Wiesel unterscheidet sich je nach Jahreszeit erheblich in Aussehen und Beschaffenheit des Haarkleids. Jedem bekannt ist sind der schneeweiße Pelz mit den darauf aufnähten schwarzen Schweifspitzen als heraldischer Schmuck gekrönter Häupter.
Herrenpelze Pelzmode für Herren ist neben dem Attribut für Herrschaft, Macht, Reichtum und Männlichkeit auch schon immer ein Aspekt der Kombination von Ästhetik und Nützlichkeit gewesen. Pelze, die in der Herrenmode besonders verwendet weden sind z.B. Nerz, Zobel, lockiger Gulgaz-Persianer, Biber, oder Herrenmäntel mit Hamsterinnenfutter.
IFTF IFTF ist die Abkürzung der International Fur Trade Federation. Die IFTF ist das Organ des weltweiten Pelzhandels und fördert Transparenz, Innovation, Nachhaltigkeit und Kommunikation zum und über das Thema Pelz. 
Indisch Lamm Das Fell von Indisch und Pakistanisch Lamm bezeichnet Felle von meist drei Tage alten Lämmern. Das Indisch Lamm ist mit dem des Karakul verwandt, unterscheidet sich jedoch in der Struktur der Haare - sie bilden nicht eine so geschlossen gekräuselte Form wie der Persianer. Die Felle sind meist sehr leicht und seidig glänzend.
Jaguar Die drittgrößte Raubkatze der Welt ist in Amerika beheimatet und gehört zu den vom Aussterben bedrohten Arten. Nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen ist jeglicher Handel mit Jaguarfell strengstens untersagt - das gilt auch für den Handel von alten Fellen.
Karakul ... ist eine Steppenschafsrasse, die meist in kargen Landschaften wie in Teilen Afrikas oder in Afganistan und Russland gehalten wird. Nicht nur das Fell der Karakullämmer (Persianer) bildet einen wirtschaftlichen Nutzen sondern auch Fleisch, Wolle, Fett und Leder werden gehandelt. Für die Pelzbranche besonders wichtig ist SWAKARA in Namibia.
Klopfen Früher mit den Stöcken von Haselnussbüschen, heutzutage mit der Pelzklopfmaschine, wird dem Pelz durch Klopfen Schmutz und Schädling, Druckstelle und Staub entfernt.
Kojote Kojote oder  Coyote ( im Handel auch als Steppenwolf angeboten): Das Wort stammt aus dem Mexikanischen und bedeutet so viel wie Mischling. Als Kojote bezeichnet man den in in Nord- und Mittelamerika beheimateten Heulwolf. Sein Fell wird manchmal als Wolfsfell angeboten. Der Kojote ähnelt äußerlich den Wölfen, ist jedoch kleiner und gehört zur Familie der wilden Hunde.
Kolinski Als Kolinski (oder unter dem Handelsnamen Kolonok) werden das chinesische und das japanische Wiesel bezeichnet, die beide ein gelblich-helles Fell haben. Sie gehören zu der Gruppe der Raubtiere aus der Familie der Marder. Kolinskifell obliegt in der EU eine Handelsüberwachung, da das Koninski in Anhang 3 des Washingtoner Artenschutzübereinkommens geführt wird.
Kopenhagen Fur Fünfmalig im Jahr stattfindend ist die Kopenhagen Fur eine der größten Auktionen für Pelz weltweit. Besonders asiatische und skandinavische Pelze werden hier gehandelt. Unter dem Label Kopenhagen Fur ist gleichzeitig der Zusammenschluss skandinavischer Züchter von Pelzen zu verstehen,  ein Markenzeichen qualitätvoller Pelze.
Kronzobel ... oder auch Kronenzobel nannte man in Russland die Pflicht zur Abgabe der besten Zobelfelle an den Russischen König und gleichzeitg ein gängiges Zahlungsmittel des Hofes. 
Kürschner Kürschner ist ein Ausbildungsberuf, der in der Regel 3 Jahre dauert. Lehrgänge und Fortbildungen zur Meisterprüfung werden an der Bundesfachschule für Pelz- und Lederbekleidung in Frankfurt durchgeführt. Kürschner verarbeiten Felle zu Pelzwaren wie Pelzbekleidung oder Pelzaccessoires. Andere Begriffe für den Kürschner sind Buntfutterer, Pelzer oder Wild- und Grauwerker.
Kürschnernadel Die Kürschnernadel, mit der ganz besonders dicke Felle genäht werden könen, wie z.B. Schaffell, funktioniert wie ein Messer, da sie auch so geschliffen wird. Daher wird die Kürschnernadel auch Pfeilnadel oder Dreikantnadel.
Läutern Als "Läutern" bezeichnet der Kürschner das Reinigen der Pelze mit Hilfe von harzfreien (Buchen)Holzmehl- oder Kokusspänen. Bei Chinchillas wird das Läutern auch mit auch mit feinem Sand durchgeführt.
Leipzig Die Stadt Leipzig galt bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges 1914 als eines der weltweit größten Handelszentren für Rauchwaren. Später, in den 20er Jahren gelangte Leipzig zu Ansehen durch die Niederlassung russischer Pelzhändler, die in Leipzig ein Handelszentrum für russische Felle gründeten. Nach dem zweiten Weltkrieg war hier das Zentrum der Ausbildung von Kürschnern in der DDR.
Leipziger Brühl Der Leipziger Brühl bezeichnet eine der ältesten Straßen in Leipzig, bis zu Beginn der Naziherrschaft war sie als die Weltstrasse des Pelzes bekannt. Hier saßen viele maßgebliche Unternehmen der Pelzbranche, die u.a. für Leipzig enorme Witrschaftseinnahmen erbrachten. Mit Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft wurden durch Judenprogrome viele Unternehmen geschlossen oder in andere Hände übergeben und letzlich schon vor Beginn des Zweiten Weltkriegs die Bedeutung und Strahlkraft der Straße zerstört. Nach 1945 konnte die Straße nie wieder ihren alten Ruf erlangen: In den 60er Jahren wurde das Haus Interpelz auf der Brühl gegründet, 1960 fand auch die erste Rauchwarenauktion der DDR nach dem Krieg dort statt, doch das neue Zentrum des Pelzes hieß nun Frakfurt am Main, Niddastraße, die daher bis heute auch den Namen "Brühl" trägt, nach ihrer berühmten Vorgängerin.
Loopschal ... ist die Bezeichnung eines Schals, der keine Enden hat, sondern geschlossen ist (auch Rundschal genannt). Er wird einmal um sich geschlungen und in diesem "Looping" getragen.
Luchskatze siehe Bobcat (Rotluchs )
Luftgalonieren Das Luftgalonieren ist eine Form des Galonierens, bei der der Pelzwerker in die Lederseite des Fells ein Gitternetz schneidet um so den Pelz luftiger und noch geschmeidiger zu machen. Das Luftgalonieren dient auch der Flächenvergrößerung eines Fells.
Maihamster siehe Hamster
Maschinieren ... Beschreibt den Arbeitsvorgang des Scherens der Grannen des Fells.
Materialkombinationen Pelz läßt sich mit unzähligen textilen Materialien und Leder kombinieren. Am bekanntesten sind Wendekombinationen aus Popeline/Pelz oder Strickvarianten mit Pelz, wie Strickmützen mit Pelzpompons. Auch in der Herstellung von Accessoires wie Handtaschen wird Pelz gern kompiniert mit Leder oder sprapezierfähigen gewebten Stoffen. Einen Materialmix aus Wolle/Cashmere mit Pelz erfährt man beispielsweise bei Pelzdecken, die mit diesem passend weichen Material ausgefüttert werden.
Maulwurf Der Maulwurf ist ein Säugetier und gehört zu der Familie der Insektenfresser. Die Liebe zur Verarbeitung und zum modischen Gestalten von Maulwurfsfell kam in den 20er und 30er Jahren auf, als man das nicht immer gleichmäßig gefärbte Fell des Maulwurfs durch Blenden in eine gleichmäßige Farbform arbeitete. In Deutschland ist der Maulwurf seit 1980 nach dem Bundesartenschutzgesetz besonders geschützt.
Mildhaarigkeit ... kommt durch ein zu starkes oder zu spätes Dünnschneiden des Leders  (Scrapen) zustande, so dass die Haarwurzeln keinen Halt mehr haben und das Fell haart.
Nappieren ..., auch Nappatieren, nennt man das Überziehen der Lederseite des Fells mit einer  Beschichtung, die gegen Feuchtigkeit beständig ist und eine glatte Oberfläche schafft. Oft wird das Material dadurch fester und schwerer. Diese Veredelung wird meist für Wendepelze angewendet. Die Felle müssen dazu nahezu fehlerfrei sein.
Nerz Man unterscheidet zwischen dem amerikanischen Nerz und dem europäischen Nerz, der fast völlig ausgestorben ist. Zur Pelzzucht wir der amerikanische Nerz gehalten, der mittlerweile auch in der europäischen freien Wildbahn zu Hause ist. Der europäische Nerz darf aufgrund des Bundesartenschutzgesetzes nicht gejagt werden. Ob geflochten, nappiert, veloutiert, gewirkt oder in schmalen V-förmigen Bahnen genäht: Nerzfell lässt sich auf vielfältige Weise verarbeiten und wirkt aufgrund seines seidigen Glanzes und seines weichen Haarkleids elegant und anschmiegsam.
Nordluchs siehe Luchs
Norka ... ist das russische und das polnische Wort für Nerz. Darüber hinaus beteichnet  NORKA den Verband von Nerzzüchtern, deren Produkte in St. Petersburg versteigert werden.
OA-Label Das OA-Origin Assured-Label steht für Pelze, die aus gesicherter Hekunft stammen. Kürschner zeigen so Ihren Kunden, dass sie ausschließlich mit nachhaltig und verantwortungsvoll agierenden Handelspartnern arbeiten.
Ohrwärmer Ohrenwärmer oder Ohrenschützer sind kleine meist durch einen Reif oder ein elsatisches Band zusammen gefügte wärmende Pelz- oder Plüschkissen, die sich wärmend an das Ohr legen lassen. Ohrwärmer aus Pelz gibt es aus den verschiedensten Fellmaterialien, z.B. aus Fuchsfell oder Kanin.
Opossum Das Opossum ist die am meisten verbreitete Beutelrattenart. Sein Verbreitungsgebiet liegt über dem gesamten Nord- und Südamerikanischen Kontinent. Kürschner bezeichnen auch das australische Possum als "australisches Opossum". Da Opossums einen enormen Schaden in der Landwirtschaft anstellen, werden sie als Plage bejagt. Die Fellstruktur des Opossums ist weiß-gelblich in der Unterwolle mit meist seidigem 4 - 5 cm langem dunkleren Oberhaar.
Orylag Orylag bezeichnet die geschütze Marke und gleichnamige Kaninchenzüchtung. Das Orylag-Kaninchen ist  besonders für sein weiches Fell und sein widerstandsfähiges Leder bekannt. Über die Fell- und Ledergewinnung hinaus wird Orylag als Garn in der Textilindustrie eingesetzt.
Otter  Der Otter gehört zu der Familie der Marder. Sein Fell war durch das dicht stehende Haar und den Aufbau des Fells bei Kürschnern früher sehr beliebt. Für Otterfelle wurden bereits vor über 100 Jahren Bestpreise erzielt. In der modernen Bekleidungsmode ist das Otterfell auch wegen des dicken Leders und des hohen Gewichts nicht mehr interessant. Man unterscheidet  Fischotter und Seeotter. Durch das Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen sind fast alle Otterrassen  geschützt - der Sumatra-Otter und der Afrikanische Otter fallen unter Anhang  B des Übereinkommens, d.h. eine geordnete wirtschaftliche Nutzung ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Ozelot Der Ozelot ist eine Raubkatze, die vom Süden der USA bis weit in den Süden Südamerikas beheimatet ist. Sein kurzhaariges und weiches Fell war in der Kürschnerei besonders beliebt, die EU hat sich jedoch für ein absolutes Handelsverbot des Ozelots ausgesprochen um die immer weiter rückgängige Population zu schützen. Bereits seit 1989 ist der Ozelot durch das Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen geschützt, jedoch gilt es immer noch, den illegalen Handel mit Fellen zu bekämpfen.
Pahmi ..., auch Sonnendachs genannt, gehört zu der Gattung der Marder und ist in Südortasien beheimatet.
Pekan siehe Fischermarder
Pelz Als Pelz bezeichnet der Kenner diejenigen behandelten Felle, die zu Kleidung oder Accessorires verarbeitet wurden. 
Pelzaufbewahrung Kühl, frei und mit mäßiger Luftfeuchtigkeit sollten Pelze über den Sommer aufbewahrt werden. Da diese Voraussetzungen nicht immer geschaffen werden könenn, wird häufig das Angebot des Kürschners gewählt, die Pelzemode über den Sommer bei ihm einzulagern. Der Kürschner bewahrt die Ware in einem speziell temperierten und abgeschlossenen Raum,  wo er vor Schädlingen und Druckstellen geschützt ist. Eine Sorge weniger und freier Platz im Kleiderschrank des Kunden und gleichzeitig die traditionelle Möglichkeit, vor der Pelzkonservierung Reparaturen, Modernisierungen und Reinigungen in Auftrag zu geben.
Pelzdecke Aus verschiedenen Fellen meist einer Tierart fertigt der Kürschner eine Pelzdecke, idem der die Pelztafeln zu einem homogenen Muster meist in Fellbahnen anordnet. Die lederne Rückseite der Pelze wird geblendet, später spannt der Kürschner die Felle auf. Pelzdecken werden mit verschiedenen Futtern unterlegt: edle Pelzdecken aus Fuchs oder Opossum werden gern mit feinem Cashmerestoff ausgefüttert. Dabei wählt der Kürschner aus, ob der Pelz bis zum Rand der Decke verläuft oder ob der Futterstoff auf der Fellseite einen abschließenden Rand bildet.
Pelzfinish Als Pelzfinish bezeichnet die Modebranche die Verbrämung und Bestückung von Leder oder Textilien mit Pelzbesatz oder Pelzrändern. Ein typischer Pelzbesatz ist z.B. ein Pelzkragen an einer Lederjacke oder eine Kapuze mit Pelzverbrämung. 
Pelzfragen Fragen zur Behandlung und Pflege, Aufbewahrung und Verarbeitung der Felle gibt es viele. Fragen beantwortet die Deutsche Kürschnerinnung, das Deutsche Pelzinstitut in Frankfurt, Main oder der Zentralverband des Kürschnerhandwerks. Vapami hilft selbstverständlich bei allen Fragen rund um die Qualität von Pelzen, um Nachhaltigkeit, Produkt und Informationen zu Fellen und Verarbeitung.
Pelzfutter Pelzdecken, Pelzmäntel, Jacken oder Westen werden mit einem meist textilen Gewebe ausgefüttert. Dabei kann es sich z.B. um edle Materialien wie Cashmereunterfütterungen handeln oder auch Belseta, einer Mikrofaser, die Vapami zum Ausfüttern der iPad-Cases benutzt wird. ist das Futter gleichzeitig außen tragbar handelt es sich um ein Kleidungsstück zum Wenden. Eine Wendepelzjacke oder ein Wendepalzmantel hat meistens eine textile oder eine Lederseite.
Pelzkäfer Der gemeine Pelzkäfer gehört zu der Gattung der Pelzkäfer, ist hauptsächlich in Europa verbreitet und tritt meist in Wohnräumen auf. Die Weibchen des 3,5 - 6 mm langen Käfers legen ihre Eier im Frühling . Die Larven des Schädlings haben eine goldgelbe Färbung und richten durch Fraß erhebliche Schäden an Pelzen, Textilien und Teppichen an. Rechtzeitige Lagerung und Reinigung von Pelzmode beim Kürschner kann hier einem Schädlingsbefall vorbeugen.
Pelzmode
Pelzmotte Pelzmotten zählen als Schädlinge und gehören zu der Gattung der Schmetterlinge. Hauptverbreitungsgebiet der Pelzmotte ist Europa, Nordamerika, Australien und Neuseeland. Die Schäden der Motte sind vor allem Fraßschäden an Produkten aus Wolle und Fellen oder Leder. Die Larven der Pelzmotte besitzen scharfe Mundwerkzeuge, mit denen sie das Material bearbeiten. Dabei verdaut die Mottenlarve das Kreatin, das in Haaren und Fell enthalten ist. Neben der üblichen Schädlingsbekämpfung empfiehlt es sich, Pelze im Sommer zur Lagerung zu einem Kürschner zu geben, der die Pelze in speziellen Räumlichkeiten lagert und gegen Mottenbefall ausrüsten kann.
Pelzmützen ... Sind Kopfbedeckungen, überwiegend aus Pelz gefertigt sind. Dabei kann die Pelzmütze sowohl aus verstricktem Plez bestehen als auch aus genähten Pelzstücken oder aus gewebtem Fellmaterial. Besonders in den letzten Jahren ist das Aufkommen von Pelzmützen in der Form finnisch-russischer Chapkas besonders beliebt: Die Mützenform hat einen Generationswechsel und Genderwechsel vorgenommen: Trug vor 50 Jahren der gesetzte Herr Russenmützen, so ist heutzutage die Chapka ein Modegegenstand der vornehmlich von jüngeren Menschen beiderlei Geschlechts bevorzugt wird.
Pelznäher Der Beruf des Pelznähers ist eng mit dem Pelzwerker verwandt und bezeichnet einen in der ehemaligen DDR ausgebildeten und ausgeübten Beruf, in dem Näharbeiten an Pelzteilen vorgenommen werden, wie z.B. das Einfügen von Teilen oder das Anbringen von Knöpfen, Haken und Ösen.
Pelzreinigung Bei der Pelzreinigung handelt es sich um eine Spezialreinigung getragener Pelze, die oft vom Kürschner durchgeführt wird. Hierbei wird in der klassischen Methode Holzmehl zur Reinigung eingesetzt. Eine neuere Methode ist die chemische Reinigung der Pelzkleidung, die besonders bei textiler Bekleidung mit Pelzinnenfutter angewendet wird.  
Pelzschal ... ist ein meist aus Pelz gestrickter oder genähter Schal, der um den Hals des Trägers locker drapiert oder geknotet werden kann. Pelzschals können aus Finnraccoon oder Kanin, aus gestricktem Nerz oder aus Lammfell sein - es gibt unzählige Materialvarianten. Eine besondere Pelzschal-Art ist der Loopschal, dessen Enden geschlossen sind.
Pelzstola ... ist ein meist zu einem festlichen Anlass  von Damen getragenes Bekleidungsstück, das einen kurzen breiten Schal bezeichnet, der an der Vorderseite durch eine Schließe oder ein Band geschlossen werden kann. Die klassischen Materialien zur Herstellung von Pelzstolen sind Nerz, Zobel und Edelfuchs.
Pelzwerker Der Beruf des Pelzwerkers deckt den gesamten Bereich der Näharbeiten und der  Behandlung von Pelzen und Leder  im Kürschnereihandwerk ab. 
Pelzweste Pelzwesten - Jacken ohne Ärmel - haben zumeist den Pelz auf der Außenseite der Weste. Hat der Kürschner die Weste als eine Wende-Weste angelegt, so kann der Träger wahlweise die Pelzseite oder die Innenseite der Pelzweste nach außen tragen.
Persianer ... oder Karakul heißen die Lammfelle des Karakulschafes (ein Fettschwanzschaf). Das Karakulschaf ist eine asiatische Steppenschafsrasse, die ursprünglich in Usbekistan beheimatet war. Als Persianer bezeichnet man ausschließlich das Fell derjenigen Lämmer, die höchstens wenige Tage alt sind. Abweichend von der Bezeichnung Persianer sind die Felle je nach Alter unter den Namen Breitschawanz und Galjak im Handel.
Pfoten das Fell von Pfoten zeichnet sich durch besonders weiche eschaffenheit und durch eine besonders glatte Geschmeidikeit der haare aus. Besonders verwertet werden die Pfoten von Fuchs, Nerz, Persianer oder Zobel. 
Pikieren Pikieren bezeichnet eine mit der Hand oder mit einer sogennannten Pikiermaschine eingebrachte Wattierung unter die Lederseite des Felles. Das Pikieren dient dazu, Felle nicht brüchig oder ausgeleiert werden zu lassen. Zusätzlich ann beim Vorgang des Pikierens auch ein wärmender Stoff wie z.B. Daunenvlies mit eingenäht werden.
Plaid beim Plaid handelt es sich um eine dünne und im Format schmalere Decke oder ein Schultertuch. Schultertücher aus leichter Wolle werden auf schottischen Kilts getragen.
Pompom / Pompon ... bezeichnet einen runden puschigen Bommel, zum Beispiel am Ende einer Mütze oder auf deren Spitze. Im Sport haben Cheerleader riesige Pompons aus Kunststoff um damit einer Mannschaft zuzujubeln.
Pudelmütze Bei einer Pudelmütze handelt es sich meist um eine Strickmütze mit oben abstehendem Pompon aus Wolle, Pelz oder Leder.
Raglan Der Raglanschnitt oder Raglanärmel bezieht sich auf Lord Raglan, der von 1788-1855 lebte und bezeichnet eine bestimmte Schnittform von Oberteilen, bei denen der Schnitt der Ärmel in die Schulterpartie einbezogen ist.
Rauche als Rauch oder auch Rauche bezeichnet man dichtes, nicht straff anliegendes Haar.
Rauchwaren Als Rauchwaren bezeichnet man zu Pelzen veredelte Tierfelle, d.h. gegerbte oder zugerichtete Felle.
Rexkanin ... nennt man die hochwertige Mutation des Hauskaninchens. Seine Haare sind besonders dicht, die Grannenhaare nicht oder kaum länger als die Wollhaare, was einen sehr weichen, samtigen Griff verursacht. Es gibt verschiedene Farbschläge wie z.B. das Chinrex, Havannarex, Weißrex oder Castorrex.
Rohware ... nennt man die noch nicht von einem Kürschner behandelten und veredelten Felle.
rotluchs siehe Bobcat
Rupfen Beim Rupfen werden die kräftigen Deckhaare (Grannenhaare) entfernt. So erreicht der Kürschner einen samtig-dichten Effekt (vgl. Samtnerz oder Samtwiesel) bei gleichzeitig erheblicher Reduzierung des Gewichts.
Sacknadel Eine Sacknadel ist eine stählerne gebogene robuste Nadel mit flacher Spitze, die bestens für die schwere Näharbeit des Kürschners geeignet ist. Das Werkzeug hat direkt hinter der Spitze  ein Öhr, durch das einen Kordel gezogen wird. Die Sacknadel dient dem Bündeln eines Fellsortiments.
SAGA SAGA Furs aus Finnland ist einer der renommiertesten und besten Züchter von Füchsen und Nerzen weltweit. Vapami und Pelze Kreiten arbeiten mit Produkten von  SAGA Furs und beziehen fast ausschließlich Fuchsfelle zur Weiterverarbeitung von Saga.
Samtnerz ...nennt man den gerupften oder geschorenen Nerz.
Samtwiesel ... nennt man das gerupfte oder geschorene Fell des Wiesels.
Scapka Scapka, Schapka, Uschanka, Chapka oder auch einfach Russenmütze heißen die wärmenden Fellmützen mit Ohrenklappen, die wahlweise auch aufgeschlagen getragen werden können.
Scheren Als Scheren bezeichnet man das Kürzen der Fellhaare durch Schermaschinen. Ähnlich wie beim Rupfen erhält der Kürschner einen samtigen Effekt des Pelzes. Das Scheren von getragener Pelzkonfektion ist nachträglich möglich, wenn der Pelz dazu plan gelegt wird.
Schneepersianer ... sind schwarze Persianer mit einem geringen Anteil weiß-grauer Haare.
Schönen als Schönen bezeichnet der Kürschner das Aufhellen nicht rein weißer oder vergilbter Felle durch Zuführung chemischer Stoffe. 
Silberfuchs Der Silberfuchs, auch Schwarzsilberfuchs genannt, ist eine Züchtung aus dem Rotfuchs. Das Fell ist meist schwarz mit gelegentlich hellen Haarverläufen. Der Silberfuchs steht an der Spitze der Edelfuchsfelle und wird in Skandinavien, Nordamerika und Russland gezüchtet. Je nach Anteil der silbrigen Haaranteile spricht der Fachmann von der Maske (1/4-tel, 1/2-, 3/4-tel oder Vollmaske ).
Sojuzpushnina Die seit den 1930er Jahren agierende russische Pelzhandelsgesellschaft "Sojuspuschnina" ist DER Lieferant russischer Felle mit Bestqualität. Die deutsche Filiale befand sich in Leipzig.
Springbock Der Springbock ist eine afrikanische Antilope und bildet eine eigene Gattung. Ihr Vorkommen ist auf den südlichen Teil Afrikas beschränkt; der Springbock ist das Wappentier von Südafrika. Nicht nur das Fell des Springbocks wird geschätzt sondern auch sein Fleisch erfreut sich in der internationalen Küche steigender Beliebtheit.
Standartnerz ... nennt man einen in Naturfarbe gezüchteten amerikanischen Nerz, einen sogenannten Mink.
Steinmarder ... sind etwas gröber und schwerer als der Baummarder. Die wertvollste Ware ist die sehr dunkle, bläulich schimmernde. Der Steinmarder hat einen weißen Kehlfleck, der bei der Verarbeitung oftmals entfernt wird.
Stiefelmanschetten Stiefelstulpen, Stiefelclips genannt, sind von Vapami entworfene elastische Pelz-Metall-Ränder, die, an Stiefeln befestigt, einen Pelzrand an den Stiefel legen. 
Stinktier Stinktiere sind hauptsächlich auf den amerikanischen Kontinenten beheimatet und zählen als Raubtiere. Für die Pelzindustrie sind der Lyraskunk sowie der Streifenskunk überwiegend von Bedeutung. Sie werden hauptsächlich zu Besatzware verarbeitet.
Strecken ... nennt man einen Arbeitsvorgang, der während des Pelzzurichtens angewendet wird: maschinell werden die Felle in verschiedene Richtungen gestreckt und somit in ihre ursprüngliche Form zurückgebracht, die sie durch den Fettentzug verloren hatten.
SWAKARA Die geschützte Handelsbezeichnung SWAKARA ist eine Handelsbezeichnung und ein geschütztes Warenzeichen der Persianerpelze des Süd-West-Afrkanischen Karakuls. Es stellt eine der besten Persianerqualitäten dar.
Tibetlamm Das Tibetlamm ist eine chinesische Schafsrasse. Die Besonderheit des Fells ist die typische Korkenzieherlocke, die in einer feinen, 3-8 cm langen  Kräuselung verläuft. 
Tierform Felle, oft Nerz, Zobel und Fuchs, werden vom Kürschner zu Tierformen verarbeitet. Dabei werden der Kopf-, Pfoten- und Schweifbereich in Form und Position verändert, um eine  stolenähnliche Form in Gestalt des Tieres zu erreichen.
Überwendlichnaht Der Begriff stammt aus der Schneiderei und bezeichnet eine elastische Naht, die gleichzeitig zwei Stofflagen säumt und versäubert.
Uschanka Schapka, Uschanka und Chapka bezeichnen die als modische Kopfbedeckung in den letzten Jahren en vogue gewordene Russenmütze mit Ohrklappen und Kälteschutz an der Stirnseite. Eigentlich aus dem finnischen Militär stammend, hat diese Mützenform den Vorteil auch eisigsten Temperaturen trotzen zu können.
Veloutieren Rauen des Leders.
Veredelung beim Prozess der Veredlung werden Rohfelle zu Pelzen verarbeitet. Dies geschieht durch das Zurichen der Rohfelle: Der Pelz wird dauerhaft weich und geschmeidig gemacht und kann anschließend weiter verabeitet werden.
Verziehen Die Verzugsnaht ist eine spezielle Naht aus dem Ausfertigungsbereich der Pelzherstellung. Durch die Technik des Verziehens wird der Futterstoff von außen von Hand in den Pelz eingebracht, ohne dass die Naht selbst sichtbar ist.
Vintom ... nennt man das diagonale Anbringen zweier rechteckiger Fellstücke, die jeweils in unterschiedlich aufsteigenden Fellbahnen gearbeitet werden. Bekannt sind Fehvintomtafeln.
Wamme ... nennt man die Bauchseite des Fells.
Waschbär Waschbären sind ursprünglich in Nordamerika beheimatet und mittlerweile auf dem gesamten europäischen und Teilen des asiatischen Kontinents zu Hause. Die meist nachtaktiven Säugetiere sind Allesfresser und können sich ungemein gut an ihre Umgebung anpassen. Trotz intensiver Bejagung breitet sich der Waschbär gerade in europäischen Großstädten schnell aus. Die Felle des Waschbären werden oft als Schuppen oder Raccoon gehandelt. Das kann zu Verwechslungen mit dem Finnraccoon, dem Russian Raccoon oder mit dem chinesischen Raccoon führen, die weder im zoologischen Sinne noch dem Erscheinungsbild nach etwas miteinander zu tun haben. Es gibt sehr unterschiedliche Qualitäten von Waschbärfellen, die oftmals schön aber schwer und dickledrig sind.  Die besten Felle zur Herstellung von Pelzwerk nennt man auch Coatcoon. Diese Felle stammen meist aus Kanada und dem Norden der U.S.A.
Washingtoner ASchA Ist die Abkürzung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens, Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna an Flora. Ziel des Abkommen ist eine Kontrolle über  den Handel mit (gefährdeten) Wildtieren und Pflanzen.  Insgesamt gibt es bis August 2012 weltweit 176 Unterzeichnerstaaten des ASchA. Deutschland hat das Übereinkommen 1976 unterzeichnet und in der Bundesartenschutzverordung teilweise verschärft. In den Anhängen des ASchA sind unmittelbar bedrohte Arten, schutzbedürftige Arten sowie Tier- und Pflanzenarten aufgeführt, für die in einzelnen Ländern besonder Bestimmungen gelten.
Wiesel Wieselfelle werden meist in der freien Wildbahn durch Jagd und Hege gewonnen. Das Wieselfell ist weich und leicht. Oftmals wird das Fell auch gerupft. Der sog. Chinesische Nerz bezeichnet nicht einen Nerz, sondern den Kolinsky. Wieselarten, deren Fell zu Pelz verarbeitet wird sind zumeist das Altaiwiesel, das Hermelin und der Kolonok
Wildfelle Felle, die durch Jagd und Hege gewonnen werden, nennt man auch Wildfelle. Der Kürschnermeister kann aus Wildfellen je nach Größe Erinnerungsstücke wie Decken, Plaids, Kissen oder Taschen fertigen.
Wolf Der Wolf ist ein hundeartiges Raubtier, das früher in ganz Eurasien und Nordamerika verbreitet war und heute durch Ausrottung nur noch in Rückzugegebieten vorkommt.
Zarenkrone Bis ins 17. Jahrhundert schmückt die Zarenkrone ein dichter Rand von Zobelfell. U.a. war die Krone Peters des Großen mit einem Zobelrand und kostbaren Juwelen geschmückt.
Zebra Zebras zählen zu der Gattung der Pferde. Drei Arten des Zebras lassen sich unterscheiden: das Bergzebra, das nach Anhang B des Washingtoner Artenschutzabkommens geschützt ist und für dessen Einfuhr eine Bescheinigung des Ursprunglandes eingeholt werden muss, das Steppenzebra, das heute am meisten im südlichen Sudan und von Äthiopien bis Südafrika verbreitet ist und das Grevyzebra, das durch illegale Bejagung stark reduziert in Äthiopien und Kenia vorkommt.
Zobel Der Zobel gehört zur Gattung der Raubtiere. Er ist heute in Teilen Russlands, Japans und Chinas beheimatet. Sein Fell galt schon immer als besonderes kostbar und edel. So war z.B. die Krone des russischen Zaren zobelfellbesetzt. Als die kostbarste Zobelart gilt der Bargusinzki. Sehr ähnlich, aber nicht das gleiche im zoologischen Sinne ist der kanadische Zobel, der eigentlich ein Fichtenmarder ist.
Zunge ziehen ... nennt man eine Technik, die zum Ausbessern von natürlichen oder durch Verschleiss hervorgerufenen Schadstellen dient.
Zurichten ... ist das Konservieren von Rohleder sodass z.B. die Fellhaare des Rohfells nicht  ausfallen. Um ein geschmeidiges und strapazierfähiges Fell zu erhalten sind etwa 130 Arbeitsschritte nötig.
Zwecken Das Zwecken- oder Spannen ist das Glätten mit Zwecknägeln oder mit der Zweckpistole.
Zweckzange Die Zweckzange wird zum glatt spannen des Fells und zum Erfassen der Fellkanten benutzt, dem sogenannten "Zwecken". Beim Zwecken ohne die Zweckpistole, sondern mit Stahlstiften wird die Zweckzange auch zum Einschalgen der Stifte durch die Pelzkanten in die Holzplatte benötigt.
Schnatte schnattig ist ein Fell, dessen Leder in der oberen Schicht gerissen ist. Eine einzelne Bruchstelle nennet man Schnatte. Häufig findet man Schantten in Breitschwanzfellen.
Polnische Naht
Zahnnaht
Auftrittsnaht
Französische Zacke

 


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